Das kleine, von 2000 Einwohnern bewohnte Dorf Göreme sticht aus dem auch sonst so landschaftlich charaktervollen Kappadokien in Sachen Geographie und Kultur besonders heraus. Drei Täler, die von außergewöhnlichen Kegelformationen aus Tuffstein geprägt sind,
schneiden sich in jenem Ort. Er selbst zeichnet sich durch seine Architektur aus, da gut die Hälfte der Gebäude ehemals bewohnte Höhlenkonstrukte sind.
So ist es wenig verwunderlich, dass es sehr viele Touristen in das Tuffsteindorf zieht; Der Ort selbst jedoch, bleibt trotz sich ausbauender Touristik und Gastronomie authentisch in Ästhetik und kulturellem Wert.
Göreme selbst bietet außer seinem eigentlichen Wesen nur wenige Attraktionen im Sinne von Sightseeing. Ein wenig außerhalb jedoch, befindet sich eine fast museumsartige Ansammlung an alten Tuffsteinkirchen. Gestaltet sind diese Bauwerke vor allem mit in den Stein gemeißelten Fresken, die sich leider durch Erosion und Zerstörung mittlerweile nur noch vereinzelt betrachten lassen. Die „Karanlik Kilise“, die „dunkle Kirche“, zeigt ihre überdurchschnittlich gut erhaltenen und fast vollständig erhaltenen Fresken nur gegen von der Freiluft-Museumsanlage separaten Eintrittspreis.
Doch nicht nur zur kulturellen Inspiration kommt man nach Göreme; Die aufregende Gebirgs- und Tallandschaft lädt förmlich zum Wandern und Bergsteigen ein.